Beschwerden vorbeugen

Beschwerden vorbeugen

Ob Putzen, Gartenarbeit oder Spazierengehen – starten Sie aktiv in Ihren Feierabend. So beugen Sie körperlichen Beschwerden vor. 

Foto: Haider-Bioswing Foto: Haider-Bioswing
Von Dr. Dieter Breithecker

Unser Büroalltag heute ist von langen Sitzzeiten geprägt. Aufgrund der menschlichen Entwicklungsgeschichte bekommt uns das jedoch nicht gut. Dauersitzen stellt ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Bis heute wird die Lösung dieses Problems in einer ergonomischen Gestaltung der Arbeitsumgebung und vor allem im dazugehörigen „Werkzeug“, einem Bürodrehstuhl, gesehen. Heute weiß man – dieser Ansatz greift zu kurz.

Auch „Weekend Warriors“ leben gesund

Unter der Woche sieht man sie selten, dafür treten sie verstärkt zwischen Freitag- und Sonntagabend in Erscheinung: „Weekend Warriors“, Menschen, die im Alltag keine Zeit für Sport finden, dafür aber an den Wochenenden zur sportlichen Höchstform auflaufen. Studien zeigen, dass dieses Sportverhalten, anders als bislang angenommen, durchaus einen nennenswerten gesundheitlichen Nutzen hat. Noch besser ist es allerdings, den Alltag möglichst bewegt zu gestalten.

Bleiben Sie aktiv an den Feiertagen

Bücher lesen, Binge-Watching, Nickerchen machen und ausgiebig Schlemmen im Kreis der Familie: So könnte ein Rezept für entspannte Weihnachtsfeiertage aussehen. Nein, halten Sie sicher besser nicht daran! Schon zwei Wochen körperlicher Inaktivität schaden der Gesundheit erheblich, wie Forscher der Universität Liverpool in einer Studie herausgefunden haben.

Langes Sitzen macht den Rücken steif

Noch nie wurde im Alltag so viel gesessen: Im Schnitt sitzen laut dem aktuellen „DKV-Report 2021“ Deutsche werktags 8,5 Stunden – junge Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren sogar durchschnittlich 10,5 Stunden. Seit Jahren ist bekannt und wissenschaftlich belegt, dass Dauersitzen nicht gesund ist. Zwei neue Studien der TU Chemnitz zeigen nun, wie sich langes Sitzen auf die Rückenmuskulatur auswirkt und welche Rolle eine regelmäßige Muskelkontraktionen dabei spielt.

Wechseln Sie bei der Arbeit häufiger mal die Haltung

Wer viel im Sitzen arbeitet, leidet oft unter Rückenschmerzen, Bandscheibenproblemen oder Übergewicht. Knapp 80 Prozent aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben Schmerzen im unteren Rücken. Abgesehen vom persönlichen Leid für die Betroffenen, verursachen Rückenschmerzen auch enorme volkswirtschaftliche Kosten.

Psychosoziale Faktoren verstärken Rückenschmerzen

Weltweit leiden 23 Prozent aller Menschen an chronischen Schmerzen im unteren Rücken. Vor allem bei bürotätigen Menschen sind Rückenschmerzen ein weit verbreitetes Problem. Langes und falsches Sitzen sowie Bewegungsmangel zählen zu den Hauptursachen. Neueren Studien zufolge spielen jedoch auch psychosoziale Faktoren eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Homeoffice be- und entlastet zugleich

Auch wenn nach dem Ende der coronabedingten Homeoffice-Pflicht wieder viele Beschäftigte ins Büro zurückkehren, bleibt das Arbeiten von zu Hause aus weiterhin angesagt. Die Firmen rechnen für die Zukunft nach Corona mit Mischformen zwischen mobilem und stationärem Arbeiten. Dies entspricht auch dem Wunsch der meisten Beschäftigten, die in den vergangenen eineinhalb Jahren sowohl die Vor- als auch die Nachteile des Homeoffice am eigenen Leib erfahren haben.

Nur wer sich bewegt, kann etwas bewegen
Von Dr. Dieter Breithecker

Bei all den sich gegenwärtig beschleunigt vollziehenden Prozessen der Funktionalisierung und Digitalisierung stellt sich immer mehr die Frage: „Wo bleibt der Mensch?” Das offensichtlichste Merkmal aller für das Wohlbefinden der Menschen gestalteten Arbeitsorte ist die Qualität der Räume und die Flexibilität der Raumgestaltung und -nutzung.

Entwickeln Sie Ihre eigene Homeoffice-Routine
Von Dr. Dieter Breithecker

Agiles Arbeiten hat sowohl für das Unternehmen als auch für jeden einzelnen Mitarbeiter viele Vorteile. Ein Ziel steht bei allen Forderungen nach mehr Flexibilität im immer im Vordergrund: die ganzheitliche, also körperliche, geistige und emotionale Gesunderhaltung des Menschen. Auch das Homeoffice bietet viele Ansatzpunkte für eine gesunde Tagesroutine. 

Einfach mal durchatmen

Unser psychisches Befinden hat direkten Einfluss auf die Atmung – und umgekehrt. Wir können mit der Atmung auf unsere Psyche einwirken und uns beispielsweise durch bewusstes Atmen beruhigen. Neben Atemübungen hilft auch die Methode „Progressive Muskelentspannung (PME)“, um Körper und Geist in einen Zustand der Entspannung zu versetzen.

Newsletter

Wir halten Sie auf dem Laufenden: Gleich anmelden und per Newsletter über die neuesten Forschungsergebnisse und Veranstaltungen informiert werden.

Zur Anmeldung