Hunde halten Besitzer auf Trab

Eine schwedische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Hundebesitzer im Vergleich zu Menschen ohne Hund gesünder sind.

Foto: inkevalentin/AdobeStock

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Ein Hund will bewegt werden und wird dies irgendwann Frauchen oder Herrchen auch unmissverständlich kundtun. Ob man nun will oder nicht: Dann muss man eben raus und sich an der frischen Luft bewegen. Einer Studie aus Schweden zufolge, kann ein Hund deshalb sogar präventive Wirkung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine frühere Sterblichkeit seines Besitzers haben.

Hundehalter haben ein niedrigeres Sterberisiko

Wissenschaftler von der Universität Uppsala haben im Jahr 2017 das Bewegungsverhalten von Hundebesitzern untersucht. Schweden bietet sich dafür an, da Hundebesitzer dort ihre Vierbeiner seit 2001 registrieren lassen müssen. Die Hundehalter werden dabei mit einer Identifizierungsnummer erfasst, die auch in anderen Registern, wie zum Beispiel dem Sterberegister oder dem Patientenregister in Krankenhäusern, verwendet wird.

Auf der Basis dieser Datenerfassung konnten die Studienautoren die gesundheitlichen Effekte durch den Besitz von Hunden in Bezug zur Häufigkeit und Dauer von Krankenhausaufenthalten und zur Sterblichkeit setzen.

Lauffreudige Hunde verführen zu noch mehr Bewegung

Grundsätzlich tauchten die Hundebesitzer sowohl im Sterbe- als auch im Krankenhausregister seltener auf. Hundebesitzer hatten insgesamt ein niedrigeres Sterberisiko und sie wurden seltener wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Krankenhaus behandelt. Dieses Risiko ist bei Hundebesitzern etwa ein Drittel niedriger als bei Menschen ohne Hund. Je weniger Menschen in einem Haushalt mit Hund leben, desto positiver die gesundheitlichen Effekte.

Interessant ist auch die Abhängigkeit von der Hunderasse. Jagdhunde wie Terrier, Retriever oder Laufhunde haben bessere gesundheitliche Effekte auf ihre Halter als weniger lauffreudige Rassen.

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